Weshalb hatte der Stadtapotheker selbst im Krieg noch Butter?
Laugenstein als Tauschmittel
Im Zweiten Weltkrieg war die Versorgungslage an der sogenannten "Heimatfront" wesentlich besser als im Ersten Weltkrieg. Dennoch blühte der Tauschhandel. Während Vater Friedrich Peer zwischen 1914 und 1918 vornehmlich den Zuckerersatzstoff Sacharin gegen Lebensmittel bei den Bauern eingetauscht hatte, setzte Ignaz Peer den begehrten Laugenstein zur Herstellung von Seife als Zahlungsmittel ein. Bei Kriegsende gab es für 1 kg Laugenstein 1 kg Butter.
