Glasfenster mit dem Bären aus dem Familienwappen der Familie Peer aus Brixen
Brauner Bär auf Teppich vor rotem Hintergrund. Wappen der Familie Peer.
Logo der Stadtapotheke Peer aus Brixen aus dem Jahre 1912
Logo aus dem Jahre 1935, Logo aus dem Jahre 1980
Logo der Stadtapotheke Peer von ca 1990 und das neue Logo der Peer Apotheke von 2010

Was nahm den Tabletten ihren bitteren Beigeschmack?

Seit Ende des 19. Jahrhunderts konnte man Pulver zu Tabletten pressen. Dies erhöhte die Haltbarkeit und ermöglichte die Herstellung in großen Mengen. Den oft bitteren Geschmack oder unangenehmen Geruch der Arzneistoffe versuchte man mit Hüllen und Überzügen zu verdecken. Dragees wurden erstmals in Frankreich hergestellt und den Konditoren abgeschaut, die mit dieser Methode Süßigkeiten produzierten. Die aufblühende pharmazeutische Industrie entwickelte rotierende Dragierkessel, in denen die Tabletten mit Zuckerlösungen besprüht wurden. Anschließend breitete man sie auf Sieben zum Trocknen aus und wiederholte den Vorgang "Sprühen - Trocknen", bis die Tabletten mit etwa 5 Schichten überzogen waren. Weil man die Sprühlösung leicht färben konnte, ging es in der Apotheke immer bunter zu.

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