Glas. Kunst und Pharmazie - L’arte del vetro

Kristian Klepsch, Glasgravur

Apotheke STEINreich – Sull’utilizzo dei minerali in farmacia

Marmorsteinhaufen

DIE ZAUBERLATERNE GEHEIMNISVOLL, VERGNÜGLICH, LEHRREICH!

Laterna magica Vorführung von

BUNT UND UNBUNT

Gefäße mit Farbstoffen: Scharlachrot für Strohhutlack, goldgelb fettlöslich, Scheeles Grün und Guglielmo Brauns Tintenpulver.

LANGE NACHT DER MUSEEN: ANREGEND – AUFREGEND – ERREGEND!?

Gruppe

OH WIE SÜSS!?

altes Buch mit Rezepten, Walnüsse, andere alte Gewürze

Hygieia – Kulturgeschichte der Hygiene

Landesrat für Kultur Sabine Kasslatter Mur, Kuratorin des Pharmaziemuseums Elisabeth Peer, Brixner Bürgermeister Albert Pürgstaller, Johann Kronbichler Direktor der Brixner Hofburg.

KONZERT FRAUNHOFER SAITENMUSIK

Fraunhofer Saitenmusik mit Richard Kurländer an der Harfe, Gerhard Zink am Kontrabass und Michael Klein an der Gitarre

PROBST-KRIPPE

Krippenfiguren von Augustin Alois Probst, im Schaudepot

INTERNATIONALER MUSEUMSTAG

 

Sonntag, 16. Mai 2021 

Eintritt: frei 

Anlässlich des Internationalen Museumstages am 16. Mai ist das Pharmaziemuseum für Besucher*innen  von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

 

Feurige Einheizer

Sonderausstellung vom 02. Dezember 2020 bis 28.Februar 2021

 Sternanis, Zimt und Nelken          Wohl bekomm's - Ende

Die letzte Folge der zweijährigen Ausstellungsserie im Pharmaziemuseum ist passend zur winterlichen Jahreszeit den wärmenden Gewürzen und Kräutern gewidmet. Schon während der Vorbereitung dieser Sonderausstellung stieg die Zahl der an Covid-19 erkrankten Personen im In- und Ausland stark an. Mitte Oktober erfolgte die Absage der in Südtirol seit Jahren von vielen Touristen besuchten Weihnachtsmärkte, die auch dem Museum zahlreiche Gäste bescherten.

Was tun? Mit dem angedachten Konzept weitermachen, als ob nichts wäre? Oder Vorschläge anbieten, wie man Advents- und Weihnachtszeit im engsten Kreis zu Hause gemütlich gestalten kann? Genau dafür haben wir uns entschieden und möchten Sie mit diesen einfachen Handreichungen anregen, die Zeit besinnlich daheim zu verbringen und manches winterliche Gericht auch selbst herzustellen.

Hauptsache bitter

 Sonderausstellung von 1. September bis 1. Dezember 2020

                             Assenzio  

Wussten Sie, dass sich allein in Mund und Gaumen mehr als 20 verschiedene »Annahmestellen« für Bitterstoffe befinden?
 Im Rahmen unserer zweijährigen Ausstellungsreihe über Kräuter und Gewürze sind wir nun bei der sechsten Folge angelangt. Sie trägt den Titel »Hauptsache bitter!« und widmet sich speziell diesen Substanzen, die aus heutiger Sicht große Bedeutung für Gesundheit und Kulinarik besitzen.
 Wenn Sie erfahren wollen, ob der Slogan »Bitter ist das neue Süß« zu Recht besteht, kommen Sie doch für einen Besuch ins Pharmaziemuseum!

Einzelgänger und Teamplayer

FÜNFTE FOLGE DER MEHRTEILIGEN AUSSTELLUNGSREIHE »GEWÜRZE – SPEZIE«
IM PHARMAZIEMUSEUM BRIXEN  - FEBRUAR - JULI 2020

  Dill    Kümmel    Rosamrin    Estragon

Als typische Beispiele für Solisten haben wir Dill und Kümmel sowie Rosmarin und Estragon ausgesucht. Das erste Paar entstammt der gleichen Pflanzenfamilie und ist botanisch verwandt. Geschmacklich würde man die beiden eigentlich verschieden einstufen. Und doch haben sie einen wichtigen, gemeinsamen Inhaltsstoff namens Carvon, der für ihre Wirkung verantwortlich ist. Zwischen den Einzelgängern Rosmarin und Estragon besteht keine botanische oder inhaltliche Verwandtschaft, typisch für beide ist jedoch ihre besondere Beliebtheit in der französischen Küche.

Teamplayer par excellence sind natürlich Salz und Pfeffer, die schon die bisherigen Folgen der Gewürzserie bereicherten und auch diesmal wieder dabei sind. Dazu gesellen sich zwei weitere, mit vielen anderen Kräutern bestens verträgliche Paare: Bockshornklee und Paradieskörner – zwei in unseren Breiten wenig bekannte, aber hoch talentierte Alleskönner zum Merken, Ausprobieren, Experimentieren. Und schließlich Knoblauch und Petersilie, beide alltäglich gebraucht, beliebig kombinierbar und doch in bestimmten Fällen nur mit Bedacht zu verwenden.

Süß oder weihnachtlich

VIERTE FOLGE DER MEHRTEILIGEN AUSSTELLUNGSREIHE »GEWÜRZE – SPEZIE«
IM PHARMAZIEMUSEUM BRIXEN  - NOVEMBER 2019 - JÄNNER 2020

  

Als vierten Teil der zweijährigen Ausstellungsreihe »Gewürze – Spezie« stellt das Pharmaziemuseum zur Jahreszeit passend die süßen bzw. weihnachtlichen Würzstoffe vor.


Das Wort Weihnachten weckt vielerlei Assoziationen und Erinnerungen, z.B. an spezielle Aromen und Düfte in Backwaren und wärmenden Getränken:
Zimt und Nelken bei Glühwein und Punsch, Sternanis zum Festtagsbraten oder als Christbaumschmuck, Mohn zu den Vanille-Kipferl, Anis in Brötchen und Kringeln, Piment für die Lebkuchen, Bittermandel zu Marzipan und Christstollen und Kakao bzw. Schokolade als Verzierung oben drauf. Kaum ein weihnachtliches Rezept kommt ohne Zucker aus und genau da heißt es aufpassen, einsparen, kreativ sein!


Nutzen Sie die Gelegenheit und verschlanken Sie ihre althergebrachten Back- und Kochrezepte, indem Sie die Zuckermenge reduzieren.

  

Erotisch und orientalisch

DRITTE FOLGE DER MEHRTEILIGEN AUSSTELLUNGSREIHE »GEWÜRZE – SPEZIE«
IM PHARMAZIEMUSEUM BRIXEN VON APRIL - OKTOBER 2019 

Muskatfrucht

Zusätzlich zu den »Basics« Salz und Pfeffer gibt die zweite Folge der Ausstellungsreihe »Gewürze – Spezie« einen Überblick über die Vielfalt orientalischer Würzmittel. Viele dieser Köstlichkeiten besitzen nicht nur guten Geschmack und angenehmen Geruch, sie wirken auch anregend und zeigen heilende Eigenschaften.

Beginnen wir mit den »Vier K« wie Kardamom, Kurkuma, Kreuzkümmel und Koriander. Einzeln verwendet sind sie schon kerngesund, passen aber auch gut zusammen und finden sich in berühmten Gewürzmischungen wie z.B. dem Curry. Und die Gruppe der schönen, betörend duftenden – die Rosenblüten, Vanilleschoten, Tonkabohnen und Kokos? Sie begeistern die Liebhaber von Süßspeisen und sind Bestandteil verschiedenster Hochzeitsbräuche oder uralter Liebesrituale. Kostbar schließlich in zweierlei Hinsicht Safran, Macis und Muskat: teuer im Preis und heilsam in der Wirkung.

Bleiben die orientalischen Gewürzmischungen wie z.B Ras el-Hanout. Ihre Zusammensetzung variiert je nach Herkunft und oft enthalten sie bis zu 20 verschiedene Inhaltsstoffe. Geschmacklich ausgewogen und farblich ansprechend, machen sie das Würzen leicht. Aber Vorsicht, diese Vielzahl birgt auch die Gefahr von Allergien und Unverträglichkeiten. Deshalb heißt es gut Hinschauen und Abwägen, damit man ohne Reue sagen kann: Wohl bekomm’s!

Die Scharfmacher

Die erste Folge der mehrteiligen Ausstellungsreihe »Gewürze – Spezie«
im Pharmaziemuseum Brixen von April - Juni 2019, widmet sich den scharf schmeckenden Gewürzen.

 
             

 

 Foto shutterstock

Wussten Sie, dass Cayenne-Pfeffer zu den Chilis gehört und gar kein Pfeffer ist? Oder weshalb die roten Beeren in bunten Pfeffermischungen nicht scharf schmecken? Das Pharmaziemuseum versucht einen roten Faden durch den sprachlichen Wirrwarr exotischer Gewürze zu legen, beschreibt aber auch bodenständige Gewürze wie Senf oder Kren und erzählt, warum Ingwer ein Liebling der Frauen ist.

Wohl bekomm's! Alla salute! Stame bën!

 

Für 2019-2020 hat der Südtiroler Museumsverband ein Kooperationsprojekt mit dem Titel »Wohl bekomm’s! Alla salute! Stame bën!« ausgewählt.

Das Pharmaziemuseum beteiligt sich daran mit einer achtteiligen Ausstellungsreihe über »Gewürze«. Die erste Folge behandelt die »Scharfmacher«.

Glas. Kunst und Pharmazie - L’arte del vetro

Sonderausstellung bis zum 31.01.2019

Die Ausstellung präsentiert moderne Skulpturen weltweit bekannter Glaskünstler und kombiniert sie mit historischen Gebrauchsgläsern aus der Pharmazie.

Im Zusammentreffen der unterschiedlichen Bereiche entstehen neue Bilder und Sichtweisen: die künstlerischen Objekte treten mit den handwerklichen Gegenständen in Kontakt, sie wirken aufeinander, bilden Übereinstimmungen oder entwickeln Gegensätze. Zugleich laden sie die Besucher/innen ein, die angebotenen Interpretationen anzunehmen, sie in der eigenen Phantasie weiter zu spinnen oder daraus etwas ganz Anderes entstehen zu lassen.

             Katzenkopf von Jean-Paul van Lith

Das Herbarium von 1653

„Das Herbarium von 1653: eine historische Rarität aus dem Botanischen Garten von Padua - sorgsam bewahrt und gehütet im Pharmaziemuseum Brixen“

Für Donnerstag, den 24. Mai 2018 luden der Verein „Freunde der Universität Padua“ und das Pharmaziemuseum zu einem Vortragsabend am Brixner Sommersitz der Universität Padua ein. Thema der Veranstaltung war die Präsentation eines Herbariums aus dem Jahr 1653, dessen 950 gepresste Arzneipflanzen alle aus dem Botanischen Garten von Padua stammen und sich bis heute erstaunlich gut erhalten haben. In Buchform gebunden, befindet sich das Werk seit Mitte des 19. Jahrhunderts im Besitz der Apothekerfamilie Peer und gehört seit 2002 zum Fundus des Pharmaziemuseums Brixen.

Nach der Restaurierung und Digitalisierung des Herbariums unter der Aufsicht der Bayerischen Staatsbibliothek in den Jahren 2010/2011 wandte sich das Pharmaziemuseum an die Botanische Fakultät der Universität Padua mit der Bitte um Unterstützung bei der wissenschaftlichen Auswertung des kostbaren Werkes.

Frau Prof. Elsa Cappelletti, mehr als 25 Jahre lang Professorin für Pharmazeutische Botanik und Dr. Giancarlo Cassina, ebenfalls für viele Jahre Kurator des Botanischen Gartens von Padua, bekundeten sofort großes Interesse, zumal sich in Padua keine entsprechende Pflanzensammlung aus dieser Zeit erhalten hat.

 In zweijähriger intensiver und komplizierter Arbeit gelang es den beiden Wissenschaftlern, alle ca.950 Pflanzen des Herbariums zu bestimmen und ihre Namen in die heute aktuelle Nomenklatur zu übertragen. Die besondere Schwierigkeit lag darin, dass es Mitte des 17. Jahrhunderts noch kein einheitliches Namenssystem für Pflanzen gab, und jeder Autor sie nach seinem Gutdünken benannte. Erst hundert Jahre später sorgte der schwedische Wissenschaftler Carl von Linné mit seinem Werk „Systema Naturae“ für eine eindeutige und bis heute weltweit einheitliche, wissenschaftliche Benennung der Pflanzen.

 In einer kurzweiligen und sehr ansprechenden Power-Point-Präsentation stellte Frau Cappelletti den Verlauf ihrer zweijährigen Forschungsarbeit mit allen Höhen und Tiefen, Erfolgserlebnissen und Irrwegen vor. Sie berichtete von detektivischer Kleinarbeit, von ihrer Korrespondenz mit ausländischen Universitäten und über schwer lesbare Beschriftungen, die auch Graphologen Rätsel aufgaben. Dank unermüdlicher gemeinsamer Bemühungen in Padua wie in Brixen gelang es, das Herbarium von 1653 vollständig zu erschließen, das didaktische System der damaligen Zeit aufzuschlüsseln, die verschiedenen Eigentümer des Werkes von 1653 bis heute zu benennen und schließlich alle Informationen in einer ausführlichen wissenschaftlichen Publikation zu veröffentlichen. Dabei wurde immer mit der digitalen Version des Herbariums gearbeitet und das empfindliche, fragile Original nie berührt.

 

Brixner Tage des Buches

 

28. April, 20 Uhr    Heiter bis tragisch.

Kuriose Geschichten aus Michael Bernhard Valentinis „Museum Museorum“ von 1704.
In den historischen Räumlichkeiten des Pharmaziemuseums finden die „Brixner Tage des
Buches“ ihren Abschluss mit einer schaurig schönen Lesung.
Peter Weiss (Bayerischer Rundfunk) und Josef Pfeifhofer (Gitarre) werden für einen außergewöhnlichen Abend sorgen und von seltsamen Arzneien und skurrilen Erfindungen erzählen.

Mit kleinem Umtrunk - in deutscher Sprache
Eintritt: freiwillige Spende

Apotheke STEINreich – Sull’utilizzo dei minerali in farmacia

Sonderausstellung bis zum 31.12.2017

Apotheken sind schon seit Jahrhunderten „steinreich“ und damit sind nicht die einst sprichwörtlichen „Apothekerpreise“ gemeint oder der geldgierige Apotheker in Molières Theaterstück „Der eingebildete Kranke“.

Historische Arzneibücher beschreiben die Natur als Zusammenspiel dreier Bereiche. Sie benennen die Fauna als Reich der Tiere inklusive Mensch, die Flora als Reich der Pflanzen und zuletzt das Steinreich - unbelebt und doch faszinierend mit einer enormen Fülle interessanter Mineralien, attraktiver Steine, edler Metalle. Für diese anorganische Welt hat sich die Arzneikunde seit jeher interessiert und auf verschiedenste Weise versucht, sie therapeutisch zu nützen.


                     Steinreich_ Tafel Eingang         

Giftpflanzen – schön, aber gefährlich!

Krimis und literarische Raritäten, gelesen von Peter Weiss und musikalische Akzente von Josef Pfeifhofer.
Am Samstag, 17. Oktober 2015 um 18.00 und 23.00 Uhr

Peter Weiss kommt aus München, er ist Schauspieler und künstlerischer Sprecher beim Bayerischen Rundfunk.
Josef Pfeifhofer gehört seit langem zur Brixner Musikszene, wohlbekannt als „der General“.

                                     Lesung mit Peter Weiss und Josef Pfeifhofer Die Lesung fand im Rahmen der heurigen Partnerschaft zwischen KIKU.International Mountain Summit (IMS), Alpenverein Südtirol und Pharmaziemuseum Brixen statt.

Eisenhut und Edelweiss - Piante velenose ed erbe medicinali delle nostre montagne

Die Sonderausstellung „Eisenhut und Edelweiß – Gift und Heilpflanzen unserer Berge“ wird vom 02.05. – 31.10.2018 im Naturparkhaus Fanes-Sennes-Prags in St. Vigil in Enneberg gezeigt!

Sonderausstellung vom 15. Juni 2015 bis 15. Juni 2016

Leitobjekte der Ausstellung sind der tiefblaue, hochgewachsene Eisenhut und das zarte, aber widerstandsfähige Edelweiß. Der Eisen- oder Sturmhut gilt als Inbegriff einer todbringenden Giftpflanze; das Edelweiß oder „Bauchweh-Bleamerl“ ist als Wahrzeichen der Alpen allseits bekannt und wird aktuell an der Universität Innsbruck wegen seiner Inhaltsstoffe neu erforscht. Entsprechend gliedert sich die Präsentation in zwei Teile - die Giftpflanzen und die Heilkräuter der Südtiroler Bergwelt.

                                                                        In Zusammenarbeit mit:
     

Marmor, Stein und Eisen......

Werkstoffe in der Pharmazie

Sonderausstellung vom 15. Oktober 2014 bis 31. Mai 2015

Bei dieser Sonderausstellung des Pharmaziemuseums Brixen geht es vordergründig nicht um Liebe und Treue wie beim gleichnamigen Lied des Schlagersängers Drafi Deutscher aus dem Jahr 1965. Die Sammlung von Werkstoffen aus dem hauseigenen Fundus zeigt historische bis aktuelle Materialien und Objekte aus der täglichen Apotheken- und Laborarbeit.

Einige kamen schon vor Jahrhunderten zum Einsatz, andere wurden erst nach 1900 als Werkstoffe entwickelt wie z.B. Bakelit und sonstige Kunststoffe. Trotz des relativ „jugendlichen“ Alters gibt es für Bakelit-Objekte bereits leidenschaftliche Sammler. Attraktiv bemalte Blechdosen aus dem 19. Jahrhundert erzielen ebenfalls Liebhaberpreise – womit man doch wieder beim Schlagerthema von Liebe und Treue landet.

„Fraunhofer Saitenmusik“

Freitag, 29. August 2014

Mit der „Fraunhofer Saitenmusik“ kamen am 29.08. alte Bekannte ins Pharmaziemuseum. Allerdings musste die Gruppe nach mehr als drei Jahrzehnten des Zusammenwirkens als Trio und Quartett den plötzlichen Tod ihrer Hackbrettspielerin Heidi Zink im Juni 2013 hinnehmen. Eine tiefe und schmerzhafte Zäsur, aber auch eine Herausforderung, als Trio ihre musikalische Virtuosität neu zu strukturieren und zu entfalten. Richard Kurländer – Harfe, Salzburger Hackbrett, Appenzeller Hackbrett – kann zusammen mit dem Bassisten Gerhard Zink und dem Gitarristen Michael Klein aus einem großen Vorrat an Klangfarben und Interpretationsmöglichkeiten schöpfen und so mit dem Trio neue musikalische Akzente setzen. Im Museum ist zudem Michaela Schmid (Blockflöte und Cello) mit von der Partie, die seit mehr als 20 Jahren zum Freundeskreis der Fraunhofer gehört.

„continuare – weiter wirken“

Sonderausstellung vom 18.05. – 21.09.2014

Christa Manz Dewald - eine künstlerische Betrachtung zum Thema Kontinuität, über das Wirken von Zeit und Erinnerung mit Blick auf die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.


„Ausschlaggebend war zum einen die Peer‘sche Familientradition, aus der seit über zweihundert Jahren stetig und lückenlos Pharmazeuten nachgewachsen sind. Zum anderen gibt es in der Chemie, im Hinblick auf chemische Reaktionen, diesen kontinuierlichen Prozess. So war es für mich als Künstlerin und Pharmazeutin sehr spannend und beglückend, auf diesen beiden Pfaden zu wandeln und sie miteinander zu verbinden. Mit der Zeit - nicht nur als messbarer Größe - bin ich dabei sehr sorgsam umgegangen.“
Christa Manz-Dewald

Heilige und Heilung

Die Sonderausstellung 2013/2014 steht unter dem Motto des Museumsjahres „1000 + 1 Dinge erzählen Geschichte“ und präsentiert bislang nicht gezeigte, religiöse Objekte aus Hauskapelle und familiärem Gebrauch. Aus der Verknüpfung von Glauben und Heilkunde ergeben sich überraschende Zusammenhänge und Sichtweisen.

Hygieia – Kulturgeschichte der Hygiene

23. März – 28. September 2013
Große Sonderausstellung zum Themenjahr 2013


Zu diesem besonderen Anlass zeigte das Pharmaziemuseum Brixen eine große Sonderschau unter dem Motto "Das Glück beim Händewaschen". Sie widmete sich den pharmazeutisch-medizinischen Aspekten der Hygiene und führte die BesucherInnen – kurzweilig, interaktiv und humorvoll bis nachdenklich – in entlegene Winkel des jüngst restaurierten Gebäudes.

Die lange Nacht der Museen

Am Samstag, 21. September 2013 kamen Jung und Alt von 19.00 – 24.00 Uhr bei freiem Eintritt zu einer unterhaltsamen „Nacht-Rallye“ ins Pharmaziemuseum Brixen. Anlässlich der großen Sonderausstellung „Das Glück beim Händewaschen“ waren heuer vor allem Hören, Sehen, Erraten und Entdecken angesagt.

„Fraunhofer Saitenmusik“

Mittwoch, 21. August 2013

Dieses Konzert fand im Gedenken an Heidi Zink statt.
Sie musizierte gerne hier im Pharmaziemuseum. Ihr gefiel die Atmosphäre und sie war von der Ausstrahlung der Räume sehr begeistert.
Ganz unerwartet und unfassbar für uns alle, verstarb Heidi am 23. Juni dieses Jahres.
Im Jahr 1880 hinterließ Ignaz Peer eine Nachricht an seine Nachfolger, die er in einer Büchse im Fußboden der heutigen Musuemsbibliothek hinterlegte. Die Botschaft schloss mit den Worten: „Mein Geist soll Euch schirmend umschweben, wenn ich schon lange nicht mehr auf Erden bin“. In diesem Sinne wird auch Heidi das Konzert ihrer Fraunhofer im Pharmaziemuseum "schirmend" begleitet haben.

Räucherwerk - ein wohl riechender Dauerbrenner

10. November 2012 bis 28. Februar 2013

Seit jeher verwenden die Menschen Räuchermischungen verschiedenster Herkunft und Zusammensetzung: in früher Zeit als kostbare Opfergabe und betörendes Liebesmittel; später in der Heilkunde als Schutz vor Seuchen und zu desinfizierenden Behandlungen; heute noch zur feierlichen Segnung in den Kirchen und - ganz profan - als angenehm duftende Beigabe für Wellness und Wohlbefinden.

Die Winterausstellung 2012/2013 zeigt eine Fülle historischer Objekte, die sich zu diesem Thema im Pharmaziemuseum erhalten haben. Zugleich gibt sie einen kurzen Überblick zu den heute beliebten Räuchermethoden und deren sinnvoller Anwendung.

Teufelskraut Bauchwehblüml Wurmtod

Das Kräuterwissen Südtirols
Mythologie, Volksmedizin und wissenschaftliche Erkenntnisse

Buchpräsentation 15. November 2012
Arnold Achmüller


Der Apotheker Arnold Achmüller vermittelt den Lesern das Grundverständnis der reichhaltigen Volksmedizin. In rund 90 Heilpflanzenporträts werden wertvolle Überlieferungen und Ratschläge, Mythologie, volksheilkundliche Weisheiten der Kräutermedizin sowie aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse dazu leicht lesbar dargestellt.

„Mini- Maxi“

15. Mai 2012 - 30.November 2012

Die Sonderschau „Mini-maxi“ ist von 15. Mai bis 30.November 2012 im neu gestalteten Eingangsbereich und in der Bibliothek des Museums aufgebaut. Sie zeigt ganz kleine und besonders große Objekte aus dem Fundus des Museums, die miteinander attraktive, ausgefallene und skurrile Paare bilden: das winzige Balsamfläschchen neben der bauchigen Ballonflasche, der klobige Lötstein und die kleine Salmiakpastille, die zerbrechliche Assel und das kräftige Hirschhorn.

Lange Nacht der Museen

22. September 2012

Das Pharmaziemuseum Brixen lädt herzlich ein zur Entdeckungsreise in die verschiedenen Ebenen der jüngst erweiterten Museumsräume: Die Sonderausstellung „mini-maxi“ im Erdgeschoß des Hauses wird umrahmt von der Verkostung kleiner Häppchen. Die großen Brocken zum Greifen, Begreifen und Erraten warten hoch oben im Museumsdepot auf neugierige BesucherInnen jeden Alters. Und dazwischen – in der Bibliothek des Museums – kann man spannende Geschichten hören über die Sternstunden und Rückschläge bei der Entwicklung von Heilmitteln.

150 Jahre Gustav Klimt

Am Samstag, 14. Juli 2012 um 18.00 Uhr lud der Verein recipe! anlässlich des 150. Geburtstags von Gustav Klimt herzlich ein zum Vortrag über den berühmten Maler des Jugendstils.
Erwin Dariz Akad. Maler hat 1988 in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Nationalgalerie Belvedere in Wien zwei Klimt Werke vor Ort kopiert: den berühmten "Kuss" und die "Wasserschlangen". Letztere wurden in einem Vortrag präsentiert und deren Entstehung erklärt. Dazu brachte E. Dariz sein Handwerkszeug mit – Gold, Silber, Farbpigmente, Pinsel, Palette – und seine persönliche Interpretation der „Wasserschlangen“ im Großformat.

Internationaler Museumstag

20. Mai 2012

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens dokumentierte das Pharmaziemuseum Brixen die Entwicklung der vergangenen Jahre und präsentierte die Neuheiten seit Abschluss der Sanierungsarbeiten im Apothekenhaus: das virtuelle Herbarium, die transparente Bibliothek, den Blick ins Depot und die neue Sonderausstellung „von mini bis maxi“. Die Vorführungen zeigten den langen Weg vom hauseigenen privaten Fundus zur öffentlich zugänglichen, kulturellen Einrichtung.

Wiedereröffnung

Nach einjähriger Umbauarbeit im Apothekenhaus wurde das Museum am 26. November 2011 wieder geöffnet.

Lange Nacht der Museen 2010

Anregend – aufregend – erregend!?

Samstag, 18. September 2010

Das Pharmaziemuseum Brixen zeigte zur „Langen Nacht der Museen“ die Sonderausstellung „Aphrodisiaca“ – ein Rückblick auf die unendliche Geschichte zur Verwendung Potenz steigernder Mittel bei Mensch und Tier.

Im Museumsdepot umrahmte der „Moosacher Dreigesang“ die Präsentation mit passenden historischen Liedern in bayerischer Mundart.

Bunt und unbunt

Sonderausstellung vom 23. Jänner 2010 bis zum 1. November 2010

Über die Verwendung von Farbstoffen und Pigmenten in der Pharmazie. Farben und Pharmazie - verbindet die beiden Begriffe nur der anfängliche Gleichklang der Worte oder gibt es weitere Gemeinsamkeiten?

Internationaler Museumstag

16. Mai 2010

Erst die Pflicht und dann das Vergnügen! Oder halten Sie es lieber umgekehrt?
Ganz gleich ob vor oder nach den Gemeinderatswahlen – der Internationale Museumstag lässt Ihr Herz höher schlagen… am 16. Mai 2010 von 10.00 – 18.00 Uhr mit Gratis-Puls- und Blutdrucktest… auf der Suche nach großen Forschern durch die Farbigkeit von „bunt und unbunt“… beim Fruchtschnitten-Quiz und weil der Eintritt frei ist!

Frühneuzeitliche Ärztebriefe des deutschsprachigen Raums (1500 - 1700)

23. - 24. April 2010

Seminar mit Frau Prof. Dr.Dr.Habrich unter der Leitung von Prof. Dr. med. Dr. phil. Michael Stolberg vom Institut für Geschichte der Medizin der Universitüt Würzburg.

Oh wie süß!?

Sonderausstellung ab Samstag 28. November 2009 bis Mittwoch 6. Jänner 2010

Aktuelle Informationen aus der historischen Puppenküche: Zucker, Austauschmittel und Süßstoffe
Dieses Thema passt gut zur Adventszeit und den beginnenden Weihnachtsbäckereien. Sie sehen den historische Puppenherd aus der Zeit um 1900 mit Backformen, Kaffeemühle, Tortenplatte etc. Zugleich ist es aber auch unser Anliegen, Ihnen etwas Nachdenkliches mit auf den Weg zu geben. In diesem Fall einige Informationen über die ständig steigende Verwendung von Zucker mit ihren gesundheitlichen Folgen.

Die Sprache der Gene verständlich erklärt

Bernd Gänsbacher

Diskussionsabend mit dem bekannten Krebsforscher aus München
13. November 2009

"Faszination Zauberlaterne"

Lange Nacht der Museen 2009
Samstag, 19. September 2009

Lassen Sie sich verzaubern - diesmal nicht von uralten Rezepturen und geheimen Wässerchen aus der pharmazeutisch-chemischen Trickkiste, sondern von der deutschen Künstlergruppe Illuminago und ihren phantastischen Bildern mit der Zauberlaterne.
Im frisch renovierten Depot des Museums über den Ausstellungsräumen gestalten die Künstler drei abendlich-nächtliche Vorführungen mit dem Titel "Faszination Laterna magica".

Konzert Fraunhofer Saitenmusik

5. September 2009

Musikalischer Genuss im Pharmaziemuseum Brixen

Das heurige Herbstprogramm des Pharmaziemuseums Brixen begann am 5. September 2009 mit dem Konzert der bekannten "Fraunhofer Saitenmusik" aus München. Das Fraunhofer-Ensemble kommt schon zum fünften Mal in Folge nach Brixen, diesmal verstärkt durch Michael Klein an der Gitarre.

Die Zauberlaterne

geheimnisvoll, vergnüglich, lehrreich!

Von 6. Juli bis 27. November 2009 zeigten wir in der Bibliothek des Museums eine besonders attraktive Ausstellung:
Zum Bestand des Museums gehört eine umfangreiche Sammlung verschiedenster Laternenbilder zur Vorführung mit der Laterna magica. Sie enthält alle charakteristischen Bildertypen aus der etwa 150 Jahre anhaltenden Popularität dieses frühen "Heimkinos" und beschreibt humorvoll Freizeitspass und Abendunterhaltung bevor die Bilder laufen lernten.

"Viechereien"

Die arzneiliche Verwendung von Tieren
Sonderausstellung vom 8. Jänner bis zum 4. Juli 2009

Zur Ausstattung einer pharmazeutischen Fachbibliothek gehörten früher neben den üblichen Kräuterbüchern, Rezeptsammlungen und Pharmakopäen auch zoologische Werke mit ausführlichen Beschreibungen und detaillierten Abbildungen der heimischen wie der exotischen Tierwelt.
Bald nach den großen Entdeckungen der neuen Welt im 15./16. Jahrhundert gelangte die Kunde von sagenhaften Tieren, Meeresungeheuern und seltsamen Zwitterwesen durch Reiseberichte und Erzählungen nach Europa. Die Texte und Kupferstiche in den Büchern aus dieser Epoche stützen sich aufs Hören-Sagen und zeigen deutlich, dass die Autoren wie die Künstler diese Tiere nicht selbst gesehen hatten.
Sie vermischten ihre Kenntnis vom Aussehen der heimischen Tiere mit den märchenhaften Erzählungen über die exotischen Lebewesen und schufen damit phantasievolle Fabeltiere. Elefanten wurden häufig wie Pferde dargestellt - nur mit einem langen Rüssel. Und manchem tierischen Ungeheuer aus fernen Ländern verliehen sie fröhliche menschliche Gesichtszüge.

"Probst-Krippe"

Sonderausstellung Advent 2008

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bestimmten die Brüder Augustin und Joseph Probst aus der berühmten Sterzinger Schnitzerfamilie die Krippenszene. Typisch sind ihre kleinen, zierlichen geschnitzten und bemalten Holzfiguren mit lebhafter Gestik und zeitgemäß modischer Kleidung. Die Darstellungen beschränken sich nicht auf die Weihnachtsgeschichte im Stall von Bethlehem, sondern werden durch zahlreiche weitere Stationen aus dem Leben Jesu ergänzt.
Die hier gezeigte Probstkrippe besticht durch die feine Gestaltung der zentralen Figuren der Weihnachtsgeschichte, während die weniger wichtigen Personen und Tiere flüchtiger gearbeitet sind. In dieser künstlerischen Rangordnung steht neben den guten Charakteren auch das Böse ganz oben: der Teufel als Verführer des Königs Herodes und die Szenen des Kindermordes von Bethlehem sind bis ins kleinste Detail ausgeführt.

Herbarium vom Jahre 1653, zusammengestellt in Padua

Sonderausstellung ab 1. August bis 1. Dezember 2008

Diese Beschriftung befindet sich auf der Außenseite des vorderen Buchdeckels und wurde vom Apotheker Ignaz Peer (1837 - 1909) angebracht, als er das Herbarium erwarb. Vorhergehende Besitzer des Werkes waren laut den Exlibris der Arzt Johann Baptist Angermann und Johann Georg Francke. Die Sammlung umfasst 941 getrocknete und gepresste Pflanzen, die gemäß handschriftlicher Signatur des "giardiniere ordinario" von 1653 aus dem berühmten botanischen Garten von Padua stammen.

Botanische Raritäten

Lange Nacht der Museen 20. September 2008

Um 20.00, 22.00 und um 23.30 Uhr hörten Sie die botanischen Schlager mit den "Singing Doctors" Luis Habicher, Markus Markart, Walter Niederstätter, Paul Goller. An der Gitarre: Martin Ogriseg und Thomas Lanthaler.

Die Sieger/innen beim Quiz "Geheimnisse des Pharmaziemuseums":
Selina Itta Grassi, Margit Plankensteiner und Roland Regele, Bernhard Plaickner

Konzert Fraunhofer Saitenmusik

28. August 2008

Schon zum vierten Mal: musikalischer Genuss im Pharmaziemuseum Brixen

"Nihil griseum" Kuriosa aus dem Depot

Sonderausstellung vom 2. Februar bis zum 31. Juli 2008 über bislang nicht präsentierte pflanzliche, tierische und mineralische Kuriositäten: absonderliche, ausgefallene, schöne oder obskure Objekte wie "Nihil griseum, das Graue Nichts" oder "Antimonit - das diabolische Mineral"

"Ein rezeptfreier Rundgang"

Präsentation des Museumsführers
18. April 2008


Die pharmaziehistorische Sammlung des Museums gibt einen Überblick über 400 Jahre Arzneigeschichte in Tirol am Beispiel der Stadtapotheke Brixen. Schwerpunkt der Ausstellung ist die Entwicklung der Heilmittel von Paracelsus bis heute. Die Verknüpfung denkmalgeschützter Räumlichkeiten mit modernster Museumsarchitektur und thematisch passenden Kunstprojekten verleiht der Präsentation besonderen Reiz. Der Museumsführer reflektiert anschaulich und grafisch ansprechend die Themen, Objekte und Besonderheiten des Pharmaziemuseums.

Zu bestellen bei: Universitätsbuchhandlung A.Weger

"Weihnachtliche Gewürze"

Sonderausstellung vom 1. November 2007 bis zum 5. Jänner 2008.

Das Pharmaziemuseum Brixen hatte im Dezember 2007 auch feiertags und sonntags von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr für Sie offen.

Arzneispezialitäten des 20. Jahrhunderts

Sonderausstellung vom 7. Jänner bis zum 30. Oktober 2007

Verpackungen von Arzneimitteln mussten schon immer verschiedensten Anforderungen gerecht werden. Sie sollten sicher sein für Anwender und Umwelt, den Packungsinhalt schützen, seine Haltbarkeit gewährleisten, sich problemlos transportieren und praktisch lagern lassen. Zugleich wollte man die Kunden durch eine ansprechende Aufmachung zum Kauf anregen. Vor allem bei den frei verkäuflichen Medikamenten waren die modische Gestaltung und ein schicker Name wichtig für den Verkaufserfolg.

Pharmazeutische Überraschungen

Lange Nacht der Museen 22. September 2007

Die Siegerinnen des Alchemie-Quiz:
Verena Kerschbaumer und Sylvia Festini

Konzert Fraunhofer Saitenmusik

1. September 2007

Ein musikalischer Genuss im Pharmaziemuseum Brixen

"Gold, Weihrauch und Myrrhe"

Sonderausstellung vom 1. November 2006 bis zum 6. Jänner 2007

Das Pharmaziemuseum Brixen hatte im Dezember 2006 auch feiertags und sonntags von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr für Sie offen.

"serien, sammlungen, archivierungen"

von lies bielowski Oktober 2006

ABGESAGT

Etiketten in der Apotheke

Sonderausstellung von Februar bis September 2006

Verleihung der Johannes Valentin Medaille

An Elisabeth und Oswald Peer für Verdienste um die Pharmaziegeschichte.

Weimar, 29. April 2006

Buchvorstellung im Museum

Dienstag, 6. Dezember 2005
Hans Heiss (Bearb.)
Das Archiv der Stadtapotheke Brixen 1531-1931

Zu beziehen über: museum@pharmazie.it

Konzert Fraunhofer Saitenmusik

27. August 2005 um 20.00 Uhr

Die Fraunhofer Saitenmusik eröffnete ihre Konzertsaison im Pharmaziemuseum Brixen.

Bela Bartok in "Der wilde Junge" von Mordical Gerstein

Samstag, 4. Juni 2005 um 18.00 Uhr

Eine "gemalte Geschichte", vorgetragen von Nina Raffl (Violine und Sprecherin), Maria Cantelli, Maria Dorfmann und Karin Pertoll (alle Violine).

Durch den Spiegel - oder welchen Wert hat heute das Bild?

Kunstausstellung von Markus Damini, anlässlich des Internationalen Museumstages 2005

Eröffnung mit Prof. Paolo Renner am Samstag 7. Mai 2005

Die philosophische Hand mit ihren geheimen Zeichen

Jänner 2005 - Dezember 2005

Das Buch Oswald Crolls stammt aus dem Jahr 1697 und trägt den Titel "Chymisch Kleynod". Im Anhang befasst sich der Autor mit der Lehre der Hermetik. Der Begriff leitet sich von Hermes trismegistos ab, dem griechischen Namen für den Ägyptischen Gott Thot.

Die hermetische Lehre ist eine antike philosophische Theorie und handelt von den übergeordneten Naturgesetzen. Sie anerkennt das Kausalprinzip, also den Zusammenhang von Ursache und Wirkung. Zugleich beinhaltet sie das Gesetz der Analogie, wonach eine gemeinsame Eigenschaft zweier Dinge auf weitere Gemeinsamkeiten hinweist. Mit diesem allgemeinen Analogieschluss steht die Hermetik außerhalb der Naturwissenschaften und verknüpft sich mit Alchemie, Magie, Kabbala, Rosenkreuzerlehre und Esoterik.

Die philosophische Hand mit ihren geheimen Zeichen stellt eine "Handanleitung" dar, wie man zum Stein der Weisen gelangt. Die bildlichen und schriftlichen Informationen sind verschlüsselt und sollen bewusst nur für Eingeweihte verständlich sein.

Konzert Fraunhofer Saitenmusik

Freitag, 3. September 2004 um 20.00 Uhr
"Vielsaitiges Spectrum…"

Wenn man einem Münchner den Namen Fraunhofer nennt, wird er sich erst einmal überlegen, worum es geht, denn dreierlei Fraunhofer kennt man in dieser Stadt: den Fraunhofer, das Fraunhofer und die Fraunhofer - den Physiker und Entdecker der "Fraunhoferschen Linien", das Gasthaus in der nach ihm benannten Straße - und die Musiker, die vor gut 25 Jahren von dieser Wirtschaft aus ihren Anfang genommen haben.

Mutterkorn - tödlicher Parasit und heilsame Arznei?

Bibliophile Rarität mit pharmazeutischer Entdeckung.

Ein Getreideschädling als Auslöser von Epidemien, Hexenverbrennungen und Ordensgründungen. Im Jahr 2004 kein Thema mehr - oder doch?

Das Pharmaziemuseum Brixen hat für die Monate Juli bis Dezember 2004 ein wertvolles Kräuterbuch aus dem Jahr 1582 als Leihgabe erhalten. In anschaulicher Dokumentation beschreibt das Museum die Restaurierung der mehr als 500 Jahre alten, bibliophilen Kostbarkeit und informiert über die "zwei Gesichter" der darin erstmals wissenschaftlich erwähnten Kräuterdroge Secale cornutum.

Familiennachmittag im Pharmaziemuseum

mit Margit Schweigkofler, Veronika Tauber und Thea Unteregger, den drei Autorinnen des erfolgreichen Südtiroler Musemsführers "Abenteuer Museum"

3. April 2004 15.30

Biophily "Wem gehört der Mensch?"

29. November 2003

Biophile Teestunde im Pharmaziemuseum mit Thomas Feuerstein
Organisiert von go(k)art.kunstbüro
Moderator: Thomas Feuerstein aus Innsbruck

Gäste: Julia Unterberger, Marion Piffer-Damiani, Peter Paul Kainrath, Karl Golser, Peter Pramstaller, Hans Heiss, Thomas Amonn, Martin Ogriseg, u.v.a.

Bild: www.go-k-art.net/ Copyright gokart, Fotos: Benno Barth

Präsentation des Kunstprojektes

von Peter Senoner, 24. Oktober 2003