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Was machte 1952 in Brixen der Mai alles neu?

Bischof Gargitter ... und die ersten freien Gemeindewahlen seit 1922

Der Mai 1952 war für die Brixner ein freudiger Monat in zweifacher Hinsicht: Am 18. Mai erhält die Diözese Brixen-Säben einen neuen Bischof, den erst 35jährigen Josef Gargitter. Er ist der Hoffnungsträger für die Stadt Brixen, die nach den schweren Kriegs- und Nachkriegsjahren aus seiner Person neuen Optimismus schöpft. 12 Jahre später - im August 1964 - wird die neue Diözese Bozen-Brixen errichtet, die exakt dem Gebiet von Südtirol entspricht. Für die Brixner ist dies sehr betrüblich, denn Bischof Gargitter verläßt 1972 ihre Stadt und übersiedelt nach Bozen.
Ebenfalls im Mai 1952 erlebt Brixen wie ganz Südtirol die ersten freien Gemeindewahlen seit 1922, wobei zum ersten Mal auf Gemeindeebene das allgemeine Wahlrecht unter Einschluß der Frauen zum Tragen kommt. Die Südtiroler Volkspartei erringt die meisten Sitze. Zum Bürgermeister wird Dr. Valerius Dejaco gewählt, der 16 Jahre lang im Amt bleibt.

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