Für den heutigen Patienten ist es unvorstellbar, gezuckerte Asseln gegen Fieber zu schlucken oder mit eingedickter Ochsengalle bestrichene Pflaster gegen Spulwürmer aufzulegen. Doch wer glaubt, dass dieser Kelch an ihm vorübergegangen ist, liegt falsch: Nach wie vor dient die Natur als wertvolle Ressource bei der Suche nach neuen Arzneimitteln und viele exotische Pflanzen wurden bis heute wissenschaftlich nicht erforscht. Auch Flora und Fauna der Meere bergen ungeahnte Möglichkeiten und sorgen immer wieder für überraschende Entdeckungen.Das Museum informiert über historische Arzneidrogen aus dem Reich der Mineralien, der Tiere und der Pflanzen.


